
Unternehmensnachfolge
Die Unternehmensnachfolge ist eine der mitunter wichtigsten Entscheidungen operativ tätiger Eigentümer. Interne Nachfolgen bedeuten massive Umbrüche. Und wenn diese gänzlich ausfällt und ein klassischer Verkauf an Investoren nicht in Frage kommt, ist ein Nachfolgeunternehmer eine sehr gute Option. Wir finden die richtige Persönlichkeit dafür.
fortalent begleitet Eigentümer bei der Suche nach dem passenden Nachfolgeunternehmer. Gemeint ist damit nicht eine angestellte Geschäftsführung, sondern eine Persönlichkeit, die das Unternehmen operativ führt und in die Eigentümerrolle hineinwächst. Unser Angebot: Diskret, senior-geführt und ohne Übergabe an Junior Researcher.
Wer ist der passende Nachfolgeunternehmer?
Bis 2034 rollt über den deutschsprachigen Raum eine Übergabewelle. Knapp die Hälfte dieser Übergaben findet bereits familienextern statt, und der Trend zeigt weiter in diese Richtung. Für den einzelnen Betrieb heißt das: Aus der Eigentumsfrage wird eine Suchfrage.
Dazu kommt eine Eigenheit vieler inhabergeführter Unternehmen. Der Eigentümer deckt über Jahre Aufgaben ab, die im Organigramm so nicht abgebildet sind: Schlüsselkunden, Bankgespräche, technische Entscheidungen, Personalthemen. Solange er im Haus ist, funktioniert das ausgezeichnet. Mit seinem Rückzug entsteht eine Lücke, die ein reiner Kaufvertrag nicht schließt. Die Unternehmensnachfolge entscheidet sich deshalb nicht am Preis, sondern an der Person, die danach die Verantwortung trägt.
Wann wir hinzugezogen werden:
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Familienexterne Nachfolge: Suche nach einem Nachfolgeunternehmer, der mittelfristig übernimmt
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MBI: Übernahme durch eine vorgeschaltete Geschäftsführungsphase
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MBO: Begleitung vom Manager zum Eigentümer und Aufsetzen der zweiten Führungsebene
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Familieninterne Übergabe: Ergänzung um erfahrene Führungskräfte
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Rückzug aus dem operativen Geschäft ohne Verkauf: Geschäftsführer als Intrapreneur
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Übergabe an Investor oder Holding: Schlüsselbesetzungen vor und nach dem Closing
Nachfolge-Begleitung von fortalent
Kandidaten für eine Übernahme unterscheiden sich deutlich vom klassischen Executives. Sie bringen Eigenmittel oder Finanzierungsfähigkeit mit, sind bereit, persönlich zu haften, und akzeptieren, dass ein wesentlicher Teil ihres Vermögens künftig in einem einzigen Unternehmen steckt. Dafür erwarten sie Verbindlichkeit: eine belastbare Aussage darüber, wann sie zu welchen Bedingungen Anteile erwerben können. Wer diese Perspektive nicht offenlegt, gewinnt am Markt gute Manager, aber keine unternehmerischen Persönlichkeiten.
Was wir im Kandidatenkreis prüfen:
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Unternehmerische Motivation
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Finanzierungsbereitschaft und -plausibilität
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Branchen- und Größenpassung
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Führungsfähigkeit und Integrationskraft in Bezug auf eine bestehende Workforce
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Rollenverständnis gegenüber Familie, Gesellschaftern und Beirat während der Übergangszeit
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Zeithorizont und Standortbindung: Eine Nachfolge ist eine Lebensentscheidung
Wir setzen dort an, wo Steuerberatung, Anwaltskanzlei und M&A-Beratung aufhören: bei der Person. Bewertung, Vertragswerk und Finanzierungsstruktur bleiben bei Ihren bestehenden Beratern. Wir stimmen uns mit ihnen ab, weil das Beteiligungsmodell die Suche bestimmt: Wer keine klare Aussage zu Anteilen, Zeitpunkten und Konditionen treffen kann, kann auch keinen Nachfolgeunternehmer interessieren.
Wir bearbeiten dabei folgende Themen:
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Rollen- und Beteiligungsmodell
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Anforderungsprofil des Nachfolgeunternehmers
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Key-Person-Analyse und Übergabeplan
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Einbeziehung interner und externer Kandidaten über strukturierte Audits
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Diskrete Direktansprache: MBI-Kandidaten, Branchenmanager mit Übernahmeabsicht und Unternehmer aus dem erweiterten Umfeld
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Auswahlprozess mit Fit-Check zu Eigentümerfamilie, Unternehmenskultur und Gesellschafterlogik
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Vergütung und Beteiligung: marktkonformes Package für die Geschäftsführungsphase, abgestimmt auf den geplanten Anteilserwerb
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Übergabephase: Abgrenzung zwischen Übergeber und Nachfolger
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Kommunikation nach innen und außen
Eine Nachfolgesuche verträgt keine Streuung im Markt. Sobald im Umfeld bekannt wird, dass die Eigentümerfamilie einen Nachfolger sucht, verändert das Gespräche mit Kunden, Finanzierungspartnern und Mitarbeitenden, und der Kaufpreis gerät unter Druck. Wir arbeiten deshalb mit Sperrvermerken, definierten Freigabestufen und einem bewusst klein gehaltenen Kandidatenkreis. Diskretion ist hier kein Add-on, sondern Teil des Auftrags.
Nicht jede Nachfolge endet im Anteilsverkauf
Manche Eigentümer wollen die Führung abgeben und das Eigentum in der Familie halten. Auch das ist eine saubere Lösung. Sie verlangt nur ein anderes Kandidatenprofil, eine andere Vergütungslogik und eine Governance, die der Geschäftsführung tatsächlich Entscheidungsspielraum gibt.
Wenn in Ihrem Unternehmen eine Übergabe ansteht, sprechen wir in einem vertraulichen Erstgespräch darüber, welche Nachfolgelösung passend ist, wie der Kandidatenmarkt aussieht und welcher Zeitrahmen realistisch gebraucht wird.